Allgemeine Geschäftsbedingungen

1 Allgemeines

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit den Kunden von Mareike Kerz, im Folgenden Auftragnehmerin genannt. Mit der Auftragserteilung bestätigt der Kunde, im Folgenden Auftraggeber genannt, dass er die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen und akzeptiert hat. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, auch wenn diesen nicht ausdrücklich widersprochen wurde.

 

2 Auftragserteilung und Leistung

2.1 Grundlage für den Vertragsabschluss zwischen Auftraggeber und Auftragnehmerin ist ein schriftliches Angebot der Auftragnehmerin. Der Schriftform genügt im Sinne dieser AGB eine Übermittlung per Fax oder E-Mail. Das Angebot ist vier Monate gültig. Sollte in dieser Frist keine Auftragserteilung erfolgt sein, erstellt die Auftragnehmerin ein neues Angebot.

2.2 Das Angebot enthält Angaben über die Art der Leistung, den Umfang, den Termin der Fertigstellung und den Preis.

2.3 Änderungen des Auftrags sind gesondert zu vereinbaren. Die ursprünglich vereinbarte Honorar und die Lieferfrist werden ggf. entsprechend geändert. Der Auftraggeber teilt der Auftragnehmerin Änderungen des Auftrags unverzüglich mit.

2.4 Der Auftrag gilt als erteilt, wenn eine schriftliche Auftragsbestätigung des Auftraggebers bei der Auftragnehmerin eingegangen ist oder der Eingang des zu korrigierenden Textes bzw. weiteren Unterlagen bei der Auftragnehmerin schriftlich bestätigt wurde.

2.5 Tritt der Auftraggeber aus nicht von der Auftragnehmerin zu verantwortenden Gründen vom Vertrag zurück, so ist der Auftraggeber verpflichtet, der Auftragnehmerin ein Ausfallhonorar zu zahlen.

2.6 Die Auftragnehmerin ist nicht verpflichtet, alle ihr übertragenen Arbeiten persönlich durchzuführen. Sie kann diese auch von ihr geprüften und vertrauenswürdigen Lektoren / Korrektoren durchführen lassen. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, nicht von ihr selbst durchgeführte Arbeiten gründlich zu prüfen. Im Fall der Übertragung der Arbeit auf einen weiteren Lektor / Korrektor entstehen keine Rechtsbeziehungen zwischen Auftraggeber und dem weiteren Lektor.

 

3 Mitwirkung des Auftraggebers

3.1 Der Auftraggeber ist verpflichtet, der Auftragnehmerin mitzuteilen, wofür der zu bearbeitende Text verwendet werden soll. Wenn der Auftraggeber dennoch den Text für andere Zwecke verwendet als vereinbart, hat der Auftraggeber keine Ansprüche auf Schadenersatz.

3.2 Sollte der Auftraggeber eine besondere Terminologie oder Sprachvarianten wünschen oder Schreibweisen, die von der Schreibweise des jeweils aktuellen Rechtschreib-DUDEN abweichen, so muss der Auftraggeber dies bei Auftragserteilung mitteilen und der Auftragnehmerin die erforderlichen Unterlagen schriftlich zur Verfügung stellen.

3.3 Der Auftraggeber ist für die inhaltliche Richtigkeit der Texte (z. B. Fachtermini, fremdsprachige Wörter, Angaben zu Daten oder Personen u. Ä.) und für die Vollständigkeit, Verständlichkeit und Leserlichkeit der Texte verantwortlich.

3.4 Der Auftraggeber versichert, dass er keine Rechte Dritter verletzt.

3.5 Sofern der Auftraggeber seinen Informations- und Mitwirkungspflichten nicht nachkommt, kann er nicht geltend machen, die Auftraggeberin habe nicht gemäß seinen Wünschen gearbeitet.

 

4 Bearbeitung und Lieferung

4.1 Sofern nicht anders vereinbart, werden die Änderungen an der Word-Datei direkt im Dokument im „Änderungen-verfolgen-Modus" vorgenommen.

4.2 Der bearbeitete Text ist vom Auftraggeber umgehend, spätestens aber innerhalb von 10 Tagen zu prüfen. Sollten während dieser Frist keine Mängel durch den Auftraggeber festgestellt werden, gilt die Bearbeitung als abgenommen.

Stilistische Korrekturen hängen vom Sprachgefühl des Bearbeiters ab. Sie verstehen sich immer als Verbesserungsvorschläge und bedürfen der Überprüfung durch den Auftraggeber.

4.3 Hinsichtlich der Lieferfrist gilt das Angebot. Voraussetzung für die Einhaltung der Lieferfrist ist der rechtzeitige Eingang sämtlicher vom Auftraggeber zu liefernden Unterlagen sowie die Einhaltung der vereinbarten Zahlungsbedingungen und sonstigen Verpflichtungen. Kommt der Auftraggeber diesen Verpflichtungen nicht nach, verlängert sich die Lieferfrist.

4.4 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, Sicherungskopien des Originaltextes und der bearbeiteten Version anzulegen und diese aufzubewahren.

 

5 Haftung

5.1 Die Auftragnehmerin haftet nur bei grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Fehlverhalten. Die Auftragnehmerin haftet nicht für mittelbare Schäden, die durch eine mangelhafte Bearbeitung entstehen, auch nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel, die durch eine unklare, unrichtige oder unvollständige Auftragserteilung entstehen.

Eine Haftung für Folgeschäden, entgangenen Gewinn o. Ä. seitens der Auftragnehmerin besteht nicht.

5.2 Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, die Bearbeitung mit größtmöglicher Sorgfalt vorzunehmen. Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Mängel, die nicht von der Auftragnehmerin verursacht wurden, haftet sie nicht (siehe dazu auch Punkt 3).

5.3 Der Auftraggeber hat Beanstandungen innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen schriftlich zu reklamieren und zu spezifizieren. Danach gilt die Dienstleistung als akzeptiert. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, den Text innerhalb einer angemessenen Frist nachzuprüfen. Stilistische Korrekturen gelten nicht als Reklamationsgrund.

5.4 Die Auftragnehmerin haftet nicht für den Verlust des Textes oder Schäden am Text, wie Fehler bei elektronischer Datenübertragung, Viren oder ähnliche Schädlingsprogramme, Inkombatibilität von Hard- oder Software, Hackerangriffe, Rechte Dritter, rechtswidrige Inhalte des Textes o. Ä.

5.5 Die Auftragnehmerin ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Eine 100-prozentige Vertraulichkeit kann insbesondere durch die Kommunikation per E-Mail nicht garantiert werden. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Eingriffe Dritter.

 

6 Zahlung

6.1 Zuzüglich zum vereinbarten Honorar ist der jeweils gültige Mehrwertsteuersatz von sieben oder 19 % zu zahlen.

6.2 Wenn nach Fertigstellung der Bearbeitung und dem Versand nicht innerhalb von 10 Tagen kein schriftlicher Einwand des Auftraggebers erfolgt, gilt die erbrachte Dienstleistung als genehmigt. Der Auftraggeber erhält eine Rechnung per Post oder E-Mail. Die Rechnung ist ohne Abzug zahlbar innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt.

6.3 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen. Bei längerfristigen Aufträgen sind Abschlagszahlungen zu vereinbaren.

6.4 Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die Bearbeitung Eigentum der Auftragnehmerin.

 

7 Höhere Gewalt

Höhere Gewalt berechtigt sowohl den Auftraggeber als auch die Auftragnehmerin, vom Vertrag zurückzutreten. Der Auftraggeber hat jedoch für bereits geleistete Arbeit eine Leistung zu zahlen. Als Höhere Gewalt gelten Ereignisse, die nachweislich die Auftragnehmerin in der Erbringung ihrer Dienstleistung entscheidend beeinträchtigen.

 

8 Schlussbestimmungen

8.1 Der Gerichtsstand ist der Geschäftssitz der Auftragnehmerin. Die gesamte Rechtsbeziehung der Vertragspartner unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

8.2 Sollte ein oder sollten mehrere Bestimmungen des Vertrages unwirksam sein, berührt das nicht die Rechtswirksamkeit der restlichen Bestimmungen. Unwirksame Bestimmungen sind durch wirksame Bestimmungen zu ersetzen, die den unwirksamen Bestimmungen rechtlich am nächsten kommen.

 

Mareike Kerz, April 2014

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